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Presseberichten
Rheinische Post
17. Februar 2015
Neuer Frauenchor „InCantata“ möchte mit Liedern verzaubern
Von Barbara Mühlenhoff

„InCantata“ heißt wörtlich „verzaubert“ und sinngemäß „im Lied“ – dieser Name ist Programm für das neue Vokalensemble, das ausschließlich aus Frauenstimmen besteht und jetzt sein Debut geben wird. Im vergangenen Jahr reifte die Idee bei der Sopranistin Katrin Schulte, ein solches Ensemble ins Leben zu rufen. „Ich hatte schon einiges an Literatur gefunden und habe dann angefangen, zu telefonieren und zu fragen, wer Interesse hätte, mitzumachen“, sagt sie über die Anfänge. Mittels Schneeballprinzip fanden sich neun versierte Sängerinnen aus dem Kreis Kleve zusammen. Alle bringen bereits einiges an Erfahrung mit, entweder als ausgebildete Amateursängerin oder Berufssängerin. Innerhalb eines halben Jahres wurden dann die ausgewählten Werke zu Hause geübt und in einer Handvoll gemeinsamer Proben zusammengefügt. Tatkräftige Helfer erdachten zum einen den Namen „InCantata“ und entwarfen zum anderen die Webseite – jetzt tritt „InCantata“ das erste Mal vor Publikum. Sopran und Mezzosopran besetzen dabei Karin Schulte, Sylvie Hammer, Birgit Welsing, Franziska Dieckmann, Kerstin Jansen-Verhoeven und Christiane Mühlenhoff-Simon, im Alt singen Britta Willikonsky, Gisela Peters und Regina Henke. Alle sind als Choristinnen und Solistinnen im Kreis Kleve bekannt. Unterstützt wird „InCantata“ bei der geplanten Aufführung romantischer Kirchenmusiker vom Gocher Kantor Wolfgang Nowak. Es erklingt eine Frauenchor-Messe von Hans Kössler (1853–1926), einem Schüler von Josef Gabriel Rheinberger. Darin verbindet sich interessante Harmonik mit lyrischer Expression zu einem hochromantischen Werk. Des Weiteren stehen zwei Motetten aus op. 39 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) und zwei kurze Werke aus seinem „Elias“ auf dem Programm: „Hebe Deine Augen auf“ sowie „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ in einer Bearbeitung für sechs Frauenstimmen von G.M. Göttsche. Vervollständigt wird das Konzertprogramm mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach. Eine Leitung des Ensembles gibt es in dem Sinne nicht und ist auch nicht zwingend notwendig. Die Sängerinnen haben sich in der Zeit sehr gut zusammengefunden und harmonieren miteinander. Erfahrung und Professionalität ebnen den Weg zu dem Ziel, ein breit gefächertes Repertoire von originalen Werken für Frauenstimmen zu erarbeiten. „Wir schauen mal, wie es jetzt läuft und freuen uns über weitere Möglichkeiten, die sich uns bieten“ blickt Karin Schulte in die Zukunft. „Vielleicht finden sich ja sogar noch weitere Teilnehmerinnen, die Interesse haben, bei uns mitzusingen.“

Das erste Konzert von „InCantata“ findet statt am Sonntag, den 22. Februar 2015 um 19 Uhr in der Arnold-Janssen-Kirche Goch, Voßheiderstr. 92. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Kollekte gehalten. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.incantata.eu.